Warum sollte ich Zen Meditation machen?
Meditationen gibt es viele und alle haben sicher ihre Berechtigung.
Die Zen Meditation ist eine längerfristige Angelegenheit, ein kurzfristiges angenehmes Gefühl zu erreichen steht hier nicht im Mittelpunkt.
Beispiel:
Wenn ein Stein in einen Teich mit spiegelglatter Oberfläche geworfen wird erscheinen Wellen auf der Oberfläche, die Spiegeleigenschaft des Teichs ist dann verloren.
Erfolgt der nächste Steinwurf und der nächste usw., so kommen die Wellen nicht mehr zur Ruhe.
Unser Geist erfährt sinnbildlich die Steinwürfe mit immer wieder neuen Eindrücken wie dem Piepsen oder Vibrieren des Smartphons durch Infos aus den sozialen Medien, Telefonanrufen, sms und desweiteren aus Vorhaben die überlegt werden, wie Arbeitsabläufe, Events, Urlaub, Kochen, usw. um nur einige Beispiele zu nennen.
So kann unser Geist nicht zur Ruhe kommen und die spiegelgleiche Eigenschaft unseres Geistes erschöpft sich durch reagieren auf Impulse von außen oder unseren inneren Überlegungen.
Der eigentlich unser Leben ausmachende Augenblick, das „Hier und Jetzt“ wird nicht „er ..lebt“;
wir sind zu oft im Geist abwesend; unsere Konzentrationsfähig nimmt ab.
Mit einfachen Übungen bei der Zenübung, wie dem Sitzen in Stille, der Gehmeditation, dem gemeinsamen Tee trinken und der Rezitation entspannen wir unseren Geist, indem wie immer wieder gelassen im Augenblick bei der Sache sind.
Das ruhige Verweilen, Shamatha, ist die Vorbereitung und Voraussetzung für tiefgründigere Erkenntnis auf dem Zenweg.
Das gibt uns einerseits die Kraft, die Vorhaben in unserem Alltag gelassener zu bewältigen, aber andererseits uns auch nur soviel vorzunehmen, wie uns gut tut.
Frühlingsblumen, Herbstmond ;
Sommerbrise, Winterschnee
Wenn keine unnützigen Dinge deinen Geist verwirren
Hast du die schönsten Tage deines Lebens
Mummonkan